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Veröffentlicht am 07.10.2015 von Harry Pfliegl

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BC76: die Crossover-Pioniere

Bis heute lässt sich die 1996 in Tirol gegründete Formation stilistisch nicht eindeutig zuordnen. Denn BC76 hat von Anfang an in englisch und deutsch gesungen, geshoutet und gerappt. Die Band bezeichnet sich selbst als eine der ersten Crossover-Bands Österreichs, bisweilen wird sie aber auch dem Nu Metal zugerechnet. Charakteristisch ist jedenfalls der Mix aus harten Riffs, groovenden Basslinien und schweren Drums, während sich der Gesang zwischen gefühlvoll und brachial bewegt.

Die Vorgeschichte von BC76

Andreas Magnus Pizzinini, Martin Winkler und Gregor Lampl, die ihre Kindheit und Jugend gemeinsam in Völs bei Innsbruck verbracht hatten, gründeten Ende 1992 die Formation Black Cold. Während des ersten Jahres experimentierte das Trio ausschließlich am eigenen Sound, wobei sich die Band an Punk orientierte.

In dieser Besetzung trat Black Cold allerdings nur einmal für fünf Minuten auf. Denn dieses Konzert wurde extrem verkürzt, weil der Strom abgeschaltet wurde. Zu einer Umbesetzung kam es schließlich im Sommer 1994, als Martin Winkler seinen Wehrdienst ableisten musste. Er wurde von Alexius Trenkwalder am Mikro ersetzt. Thomas Partl und Florian Oberlärcher machten die neue Besetzung schließlich komplett. Allerdings löste sich diese Formation schon nach einigen Garagenkonzerten wieder auf. Der Grund: Interne Auseinandersetzungen über die weitere musikalische Entwicklung.

BC76 wird geboren

Schließlich taten sich die ursprünglichen Gründer von Black Cold 1996 mit Florian Oberlärcher zusammen, um BC76 zu gründen. In dieser Besetzung hatte die Band längerfristigen Erfolg, wenngleich es auch immer wieder zu personellen Umbesetzungen kam. So kam etwa Thomas Unterweger zu Beginn des neuen Jahrtausends zu BC76 und ergänzte den Sound um Samples, Turntables und Keyboards. Dieser blieb jedoch nur bis 2009 bei BC76.

Die Formation wollte jedoch weiter elektronische Musik einbinden und fand in Andy Jackson einen Ersatzmann für Unterweger. Der gebürtige Londoner brachte darüber hinaus Einflüsse aus Electronica, Drum and Bass und Dubstep mit, die sich auf dem 2011 erschienenen Album Häschen erstmals offenbarten.

Foto: http://www.bc76.com/

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