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Veröffentlicht am 13.09.2015 von nemesis

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Sabaton – Attero Dominatus

Sabaton: „Attero Dominatus – Re-Armed“

Wie man sich anhand des Titels schon denken kann: Hier gibt es zu den Songs des Album “Attero Dominatus” noch ein paar Extras, wie man auch untenstehend an der Tracklist erblinzeln kann. Tja, was soll man zu Sabaton noch großartig sagen? Die Überflieger der letzten Jahre schlechthin? Power ohne Ende? Ein absoluter Garant für mächtigen Metal mit ganz großem Gütesiegel.

In etwa dürfte es das treffen. Man kann eigentlich nicht mal wirkliche Anspieltips geben, ehrlich. Der Sound ist brachial in Szene gesetzt, die Riffs und Drums akzentgenau und füllig gespielt und auch wenn der Bass an sich gern stiefmütterlich im Allgemeinen behandelt wird, werden auch hier spielerisch absolut klasse und feine Nuancen deutlich und runden das ganze Metal-Paket erster Güte so richtig ab.

Über die mächtige Stimme von Joakim Broden noch etwas groß zu sagen… lächerlich wäre das. Dieser gute Mann hat einfach wirklich eine enorm heroische und raumfüllende Stimme, die er auch majestätisch und dynamisch einzusetzen weiß. „Light In Black“ glänzt als sehr eingängiger Midtempo-Song, allerdings nicht ohne irgendwelche Finessen im Petto zu haben, während „MetaL Crüe“ einfach nur ein Dampfhammer erster Güte ist. Speediger Einstieg, treibende Rhythmik, ausdrucksstarke Vocals und peitschende Gitarren führen immer wieder aufs Neue an die Hooks heran und ehe man sich versieht, steckt man eh schon mittendrin. Ein Feeling übrigens, das man als Metalfan bei den Songs der Band eh hat. Dabei ist es sowas von egal, ob das nun „modern“ ist oder neu – es ist einfach galaktischer Heavy Metal, der mit Energie und Gefühl und vor allem positiver Grundstimmung, kämpferisch schon zu nennen, zu überzeugen weiß.

So und nicht anders sollte Metal sein, hier ist nichts abgedroschen, kein Song klingt wie der andere und doch ist der Sound Sabaton´s einfach unverkennbar. Mit „Für Immer“ haben sich die Schweden an einen absoluten Klassiker der Metal-Lady Doro gewagt und ehrlich: Es ist immer wieder niedlich, wenn Nordländer Deutsch singen, aber davon einmal abgesehen: Klasse gemacht, auch die Betonungen sind trotz der Sprachunterschiede entsprechend emotional gesetzt, also es ist nicht einfach ein nachgeplappertes Cover, das man sich hätte schenken können. Mit „Langa Bollar Pa Bengt“ sorgen Sabaton wieder einmal für leichtfüßige Gute-laune-Stimmung, nicht ohne den markanten Härtegrad und auch einer guten Prise Humor. Auch das Extra „Metal Medley“ zieht wirklich gut vom Leder, Verschnaufen ist also bei diesem Album wahrlich nicht drin, bevor mit dem Midtempo-Stampfer „Nightchild“ noch einen kleinen Gang runtergeschraubt wird, bevor´s mit dem absoluten Klassiker „Primo Victoria“ wieder ran an den Speck geht. Ja, und nun? Nochmal von vorn, denn da ist die Platte leider alle.

Tracklist

  1. Attero Dominatus
  2. Nuclear Attack
  3. Rise Of Evil
  4. In The Name Of God
  5. We Burn
  6. Angels Calling
  7. Back In Control
  8. Light In The Black
  9. Metal Crue

Bonus

  1. Für Immer
  2. Langa Bollar Pa Bengt
  3. Metal Medley
  4. Nightchild
  5. Primo Victoria

photocredit: By Jonas Rogowski (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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