Klassiker

Veröffentlicht am 13.03.2016 von nemesis

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Requiem – The Arrival

Instrumentell gibt es bei den Finnen absolut nix zu meckern: Kräftig, temporeich, ausgefeilt, leicht barocke Einflechtungen und dennoch klar strukturierte Songs bestimmen das Geschehen. Was fehlt ist mehr Wärme im Sound, bei aller Power wirken die Songs recht leichtfüßig. Zwar bumbern die Gitarren, die Hooks haben Ohrwurmcharakter und auch die Dynamik kickt richtig.

Aber der Gesang, der zwischen dezenten Peavy-Anleihen und klassischem Tenor/Bariton schwankt, und der Bass sind für meinen Geschmack a bissl zu leise. Dem Gesamtbild der Platte tut das allerdings keinen allzu großen Abbruch, denn die Klasse stimmt und zudem kann man Requiem bei allen Versuchen so richtig gar nicht als Klone von irgendwem hinstellen.

Traditionelle Elemente werden sich bei Metal-Bands immer finden, dafür heißt das Wort ja auch Tradition. Filigrane Soli finden sich ebenso wie rassige Riffs, klassische Songverläufe und treibende Basslines… alles und allem eine mehr als tolle Scheibe, die sich Fans von Blind Guardian, Gamma Ray, Falconer, Time Machine und Shadow Gallery ebenso zulegen können wie Anhänger von Edguy, Majestic und Co.

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