Klassiker

Veröffentlicht am 12.04.2016 von nemesis

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Rocket Scientists – Oblivion Days

Relativ bewanderten Fans progressiver Klänge durften und dürften die Namen der hier mitwirkenden Musiker das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Von Erik Norlander und Mark McCrite ins Leben gerufen, hatten sich hier Persönchen wir Lana Lane, Arjen Anthony Lucassen, Tony Franklin, Tommy Ama-to,…zusammengetan.

Einfache Kost setzen und die Herren und Damen Musiker hier gewiss nicht vor und so sind Parts, die man sich des Öfteren anhören muss, bis man ihnen wirklich blind folgen kann, nicht gerade dünn gesät. Zu der sehr komplexen

Angelegenheit gesellt sich auch ein großer Touch an epischer und geheimnisvoller Atmosphäre, die man wohl am besten mit Arjen Lucassen´s Ayreon vergleichen kann. Wer nun allerdings auf die Idee kommen könnte, wir hätten es hier mit einem reinen Prog-Rock-Album zu tun, bei dem sich die Mitwirkenden die Breaks hundertfach um die Ohren schlagen, liegt ein wenig falsch. Wie bereits erwähnt ist das Mate-rial sehr ausgefeilt gehalten, doch lässt sich immer eine gesunde Handvoll Straightness finden.

Nimmt man etwa den Titelsong, lassen sich doch die einen oder anderen Parallelen zu Deep Purple und ähnlichen Kollegen ausmachen. Die Kombination aus technischer Finesse, einnehmenden und auch faszinierenden Melodieläufen und unterschwelliger Power macht diese Scheibe jedenfalls zu einer höchst interessanten Sache, die sowohl einen guten Tipp für Prog-Fans als auch für Anhänger melodischen Rocks und hintergründigen Heavy´s darstellt.

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