Klassiker

Veröffentlicht am 09.03.2017 von nemesis

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Unrest – Bloody Voodoo Night

Ein bisschen fies klangen Unrest bisher schon auf allen Scheiben, die ich von den Jungs um Sänger Söhnke kenne. Bloody Voodoo Vibes war in der Instrumentierung und auch der Produktion recht manowarig ausgefallen. Soll heißen: Bombige Refrains, die ins Ohr gehen, karge, unterstützende Instrumentierung in den Strophen, den heiseren Gesang klar nach vorne gestellt und Soli gut auf den Punkt gebracht.

Wer die Band gern mit Accept verglichen hat, wird sicher noch den einen oder anderen Anhaltspunkt finden, aber im großen und ganzen ist das Material epischer und auch hinterhältiger geworden.

Allein der zweite Track „Redlight Fantasy“ überrascht mit seiner plötzlichen Wendung schon sehr. Und dass man für Atmosphäre nicht unbedingt Keyboards braucht, wissen wir ja schon. Die Platte bewegt sich gekonnt an der Schnittmenge aus Iced Earth und Manowar und ist dabei zu störrisch – im positiven Sinn – als anbiedernd zu wirken.

Großartige, technische Verrenkungen sind vielleicht nicht der große Reichtum dieser Platte, aber allein der interessante und ideenreiche Aufbau der Songs gepaart mit bekannten Elementen und eingängigen Riffs macht den Brei. Weit mehr als nur eine gutklassige Power Metal-Scheibe. Und um Längen besser als die vorhergehenden Scheiben von Unrest.

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