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Veröffentlicht am 27.03.2016 von nemesis

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Angra – Rebirth

CDs, die in keiner Sammlung fehlen dürfen

Nach dem nicht ganz so überragenden 99er Album Fireworks hatte sich im Hause Angra personell einiges verändert. Mit den beiden Gitarristen Rafael Bittencourt und Kiko Laureiro waren nur noch zwei Leute mit von der Partie, die noch Fireworks eingezimmert hatten. Demzufolge standen viele Fans dem neuen Line-up erstmal kritisch gegenüber, wobei vor allem Ausnahmesänger Andre Matos nur schwerlich zu ersetzen war.

Diese Hürde meisterten Angra aber absolut souverän und knallten uns ein superbes Album vor den Latz, mit dem man im Vorfeld eigentlich nicht gerechnet hatte. Eines der besten Alben, die diese Band jemals gemacht hat und das will wirklich etwas heißen.

So stehen Hymen wie der treibende Opener „Nova Era“ oder das komplexe „Unholy Wars“ ganz in der Tradition der beiden besten Angra Alben Holy Land bzw. Angels Cry. Zudem haben Angra mit Edu Falaschi einen gleichwertigen Ersatz für Andre Matos gefunden, der auch schwierige Passagen mit souveräner Leichtfertigkeit veredelt und den Songs, die natürlich erneut mit Angra typischen Elementen wie brasilianischen Folklore Elementen und dezenten Klassik Passagen versehen sind, seinen eigenen Stempel aufdrückt.

Keine Frage: Angra Fans können beruhigt aufatmen und sich Rebirth bedenkenlos in den heimischen Plattenschrank stellen.


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