Themen

Veröffentlicht am 26.03.2016 von nemesis

0

Steel Prophet – The Goddess Principle

CDs, die in keiner Sammlung fehlen dürfen

Unterbewertete Bands gibt es leider viel zu viele. So auch die Amerikaner Steel Prophet, die regelmäßig absolute Killeralben rausbringen, aber erst mit dem Wechsel zu Nuclear Blast und dem `98er Meisterwerk Dark Hallucinations einem größeren Publikum bekannt wurden, obwohl auch die beiden Vorgänger Into The Void (1997 – ebenfalls ein Pflichtkauf!) und das hier vorgestellte The Goddess Principle nicht minder schlecht waren.

Veröffentlicht wurde die Platte 1995, als Steel Prophet in Europa ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt waren und stilistisch noch etwas trashiger und progressiver zu Werke gingen als z.B. auf dem aktuellen Longplayer Book Of The Dead.

Das ist aber keineswegs negativ gemeint, sind doch die zehn Kompositionen auf dieser Platte allesamt Göttergaben vor dem Herrn, egal welchen Track man sich herauspickt. Die überlangen „Reign Of Christ“, „Souls Without Honour“ oder „Parthenogenesis“ sind genauso geil wie das kurze Instrumental „Ruby Dreams“, welches sich in einer neuen Version auch auf „Book Of The Dead“ befindet. Fairerweise sollte man erwähnen, dass sich diese Platte in ihrer Gesamtheit dem geneigten Zuhörer erst nach einigen Durchläufen vollkommen erschließt und gerade beim ersten Testlauf durch arg sperrig wirkt.

Die Mühe lohnt sich aber auf jeden Fall, wächst The Godess Principle doch mit jedem Durchlauf und zumindest ich möchte diese Scheibe, die heute eher schwierig aufzutreiben dürfte, nicht mehr missen.


Tags: , ,


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑
  • Aktuelle Artikel

  • PARADOX Musikmagazin

  • Newsletter

    Trage ich hier in unsere Newsletter ein und bekomme von uns immer alle Szene-News aus erster Hand!

  • Monatsübersicht